DU



Die Erinnerung an den Geruch deines Daseins taucht auf, wenn ich in den Spiegel sehe und meine Narben leise rosa leuchten.

Man kann kaum greifen, wie zart deine Küsee kurz nach Ladenschluss einen sauren Geschmack auf meinen Lippen hinterließen. Also stelle ich das Lied, das der Tag heute von dir singt, leiser und gewöhne mich an das Getöse, das meine Einsamkeit mit einem nie endenden Dreiklang begleitet.

Wir haben versucht rückwärts durch die Einbahnstraße zu fahren und kapitulierten an dem Stacheldrahtzaun, der nur dir den Weg gewährte.

Und so spiele ich heute nochKlavier mit meinen gebrochenen Fingern und rauche, um den Geschmack des Verlierens auf meinen Lippen zu überdecken.

8.5.09 00:34


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Freiheit

Der Sonnenstrahlen fliehend

Strecken sich die Schatten in Unweiten

Des langen Weges müde

Fliehen die Worte

Der Umwelt müde

Entging ich dem Leben

Außenstehend

Aus eines Vogels Pupille

Starrend auf den Gang der Welt

Allein mit mir selbst

Frei

Von dir

Allein mit mir selbst

Frei

Von allem

Den schlafenden Schatten folgend

Eines tiefen Traumes erwacht

Falle ich

Ohne dich

Ohne mich

Einen Schritt weiter

In ein ersehntes Loch

Ein Nichts

Nur den Einsamen gegönnt

Ein Nichts

Nur den Müden unter uns gestattet

Laufe ich des langen Weges müde

Weiter

Allein mit mir selbst

Frei

7.5.09 02:20




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