DU



Die Erinnerung an den Geruch deines Daseins taucht auf, wenn ich in den Spiegel sehe und meine Narben leise rosa leuchten.

Man kann kaum greifen, wie zart deine Küsee kurz nach Ladenschluss einen sauren Geschmack auf meinen Lippen hinterließen. Also stelle ich das Lied, das der Tag heute von dir singt, leiser und gewöhne mich an das Getöse, das meine Einsamkeit mit einem nie endenden Dreiklang begleitet.

Wir haben versucht rückwärts durch die Einbahnstraße zu fahren und kapitulierten an dem Stacheldrahtzaun, der nur dir den Weg gewährte.

Und so spiele ich heute nochKlavier mit meinen gebrochenen Fingern und rauche, um den Geschmack des Verlierens auf meinen Lippen zu überdecken.

8.5.09 00:34
 


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